Mit Womo und Hunden auf Sardinien

 

Sardinien Teil I – mit Womo und Hund(en) auf Sardinien

Auf eigene Faust die landschaftlichen und kulinarischen Highlights Sardiniens erkunden und Dank Wohnmobil unabhängig sein, das ist Freiheit und Abenteuer pur. Folge unseren Spuren quer durch Sardinien. Teil I.

Die Anreise

Die Anfahrt ist keine Freude. Ein Stau nach dem anderen. Irgendwann kommen wir müde und kaputt zum übernachten in Nürnberg an. Auch am nächsten Tag geht es mit viel Stau weiter. Nicht immer ist Camping Freude und Freiheit pur, das nervt. Erst am Abend landen wir in Bardolino, auf einem völlig überfüllten Stellplatz, dafür direkt am See. Mehr als ein kurzer Spaziergang und eine kleine Mahlzeit ist aber nicht drin. Wir sind hundemüde.

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Einfach mal ne Runde pennen

Den Vormittag verbringen wir mit Sport, spazieren gehen, baden und am Strand rumliegen, bevor es weiter geht nach Livorno zum Fährhafen.

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Hafen von Garda

Die Fährfahrt

Wir haben nicht gebucht, bekommen aber im Terminal bei Sardinia Ferries ein Ticket für Euro 143,00. Dafür schlafen wir an Deck. Hundekabinen waren ausgebucht. Ich bin nervös, denn wir haben Jack nur mit Mühe ins Hafengebäude rein bekommen und ich hoffe inständig, dass er auf der Fähre keine Probleme macht.

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Unser Transportmittel

Wir boarden

Tief im Bauch dieses riesigen Schiffes steht unser Womo, eingepfercht zwischen LKW´s und weiteren Womo´s. Es ist laut, es knallt und zischt, es ist hektisch. Ideale Voraussetzungen für einen Border Collie in Panik zu geraten. Ich zucke bei jedem LKW und jedem lauten Geräusch für Jack mit und frage mich, ob die wenigstens mal kurz diese laute Lüftung abstellen können. Wenn Souveränität gefragt ist, dann ist Toddy mein Fels in der Brandung, deshalb führt er auch Jack. Hedda ist ziemlich unbeeindruckt vom Spektakel und daher mein Part. Augen zu und durch. Bepackt mit

  • Schlafsack
  • Nackenkissen
  • Wasser
  • Kauknochen
  • 2 Futterbeuteln
  • Zewa und Feuchtwischtücher (falls mal was passiert)
  • Kacktüten
  • Maulkörbe

stiefeln und quetschen wir uns durch die Tiefgarage zum Treppenaufgang und landen 8 Etagen später an Deck des Schiffes. Wir setzen uns an einen kleinen runden Tisch und ich bin erleichtert. Das war Flooding par Excellence für Jack, aber er hat das prima gemeistert. Gleich biete ich meinen Hunden etwas Wasser und etwas zu knabbern an, was sie dankbar annehmen. Es sind erstaunlich viele Hunde mit an Bord.

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In der Aufregung schön den Traumplatz neben den Mülleimern gewählt

Nicht jeder Hund ist cool auf einem Schiff

Jack ist tapfer. Zwar war der Aufgang durch die Garage und die vielen Treppen mit den ganzen Menschen und den Geräuschen echt gruselig, aber er hat sich „überreden“ lassen und sich nicht geweigert. Es herrscht ein reges Treiben und ich frage mich, wann ich mich endlich auf den Boden hauen kann. Einen Schlafsack habe ich bereits ausgepackt und Hedda nutzt gleich die Gunst der Stunde, um darin zu verschwinden.

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Hedda im Land de Träume

Jack liegt entspannt auf dem Boden und lässt sich die Meeresbrise durchs Fell wehen. Irgendwann wir es ruhiger und die Menschen verschwinden. Wohin bloß? Haben alle eine Kabine, nur wir nicht?

Vagabundenleben

Die ganze Aufregung, die anstrengende Anreise, alles steckt uns noch in den Knochen. Als der Barbereich schließt und sich auch die letzten Menschen zurückziehen, trauen auch wir uns, die Schlafsäcke auszubreiten.

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Schlafen an Deck der Fähre

Ich liebe es unter freiem Himmel zu schlafen, fühle mich aber etwas deplatziert mit meinen 44 Jahren hier auf dem harten Boden der Fähre und frage Toddy: „ Was unterscheidet uns von Pennern?“ „Nix!“ entgegnet dieser trocken und schnorchelt sanft davon. Die Hunde hingegen sind begeistert davon, dass wir uns zu Ihnen auf den Boden legen und genießen das Rudel kuscheln und Kontakt liegen. Hedda pennt in meinen Schlafsack tief und fest. Jack wacht die ganze Nacht artig über uns. Jedes mal, wenn ich nach ihm geschaut habe (und ich bin im 20 Minuten Takt wach gewesen), war er zwar entspannt, aber wachsam. Morgens um 5 Uhr lässt es mir keine Ruhe. Wo sind die anderen alle hin? Ich gehe aufs Klo und sehe niemanden auf den Gängen. Erst eine Etage tiefer im Inneren, haben mehrere Menschen mit und ohne Hund ihr Lager aufgeschlagen und nächtigen auf dem warmen Fluren des Schiffes. Ich schlafe nicht viel in dieser Nacht und freue mich, als die Bar langsam wieder öffnet und ich mir einen Kaffee holen kann.Irgendwann haben wir es geschafft und landen auf Sardinien. Ich bin stolz auf unsere Hunde und auf uns.

Sardinien, here we are

Geschafft, wir berühren in Olbia sardischen Boden! Unseren ersten Platz habe ich vorsorglich nur eine Autostunde entfernt vom Fährhafen ausgesucht. Er hat zudem einen Hundestrand und ich hoffe sehr, er gefällt uns, damit wir erst mal ein paar Tage ausspannen und ankommen können. Vorher müssen unsere Hunde aber mal raus. Sie haben sich so toll benommen auf der Fähre und mein „Notfall-Set“ kam gar nicht zum Einsatz.

Camping Villaggio Baia Saraceno

Der Platz liegt bei Palau und scheint etwas chaotisch aber herrlich unkonventionell zu sein. Alle stehen hier wo und wie sie wollen, daran muss sich der ordnungsliebende Deutsche erst gewöhnen. Aber, so findet man mit Glück einen Traumplatz direkt am Wasser und mit eigener kleiner Bucht.

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Traumplatz

Vor dem Platz befindet sich ein Pinienwald mit einer Trimme-Dich-Strecke, an dessen Rand ein Sandweg zum sehr gepflegten Hundestrand führt.

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Nach einer Canicross Tour mit Jack schwimmen gehen – unbezahlbar

Auf dem riesigen Sandplatz vor der Bar und dem Restaurant finden wir unseren Traumplatz direkt am Meer. Perfekt! Wasser vor der Tür, bzw. vor der Heckklappe, Toiletten nicht weit weg, Bar mit super leckerem Cappuccino in Reichweite, ebnso wie der Market und das Restaurant. Das Restaurant bietet neben vorzüglichen Pizzen auch typisch sardische Küche an. Wir sind angekommen und begeistert.

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Blick aus der Heckklappe

Der Urlaub beginnt genau jetzt

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Frühsport mit Jack

Wir genießen die Tage hier sehr und versüßen uns das Nichtstun mit etwas Canicross am Morgen, baden, Stand Up Paddling (Hedda mausert sich zur stolzen Galionsfigur), lesen und ausgedehnten Spaziergängen. Abends gönnen wir uns eine Pizza an unserem Traumplatz, grillen oder gehen mit den Hunden ins Restaurant.

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Hedda liebt das Board

Einmal beschließen wir den Capo D’orso, den berühmten Bärenfelsen aufzusuchen, der sich ganz in der Nähe befinden soll. Der Fußmarsch dorthin, ist so semi toll. Brütende Hitze und fast nur Straße laufen wir entlang. Obwohl, auch auf vermeintlich langweiligen Strecken, gibt es etwas zu entdecken. Diese Begegnung will ich euch nicht vorenthalten.

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Augen auf bei Touren , ohne Hedda wären diese beiden unbemerkt geblieben

Für Euro 3,00 pro Nase, dürfen wir das Gelände zum Capo D’orso (Bärenfels) betreten. Toddy witzelt noch, dass wir „typisch Touri“ mit Flip Flops wandern gehen. Ich sehe das anders. Erstens, könnte ich den ganzen Tag in Flip Flops laufen, sogar wandern, klettern und erst recht diesen gepflasterten 15 minütigen Pfad hoch laufen. Zweitens, finde ich es „typisch Touri“, wenn man sich für solch kleine Wege direkt seine 5 kg schweren Wanderbotten anzieht.

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Capo D’orso kann mich mal

Oben angekommen wollen wir gut gelaunt den steinernden Bären begutachten, als uns ein übermotivierter, uniformierter Wachmann direkt wieder runter schickt mit den Worten „Diesen Bereich darf man mit Hunden nicht betreten. Aber sie können ihre Hunde dort (zeigt auf einen Baum) festbinden und zum Fels gehen.“ „Häää, spinnt der? Nenn Scheiß werd ich!“. Also geht Toddy alleine hoch und macht Fotos. Ich warte mit den Hunden schmollend unten, und verzichte nicht darauf, Mr. Wichtig (ja ich weiß, er macht nur seinen Job) böse Blicke zuzuwerfen.

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Ausblick vom Capo D’orso

Auf dem Rückweg bremsen wir noch in einer Osteria rein, wo wir sehr freundlich empfangen werden und die Hunde gleich ´ne Schüssel Wasser erhalten. Geht doch!

Ein Unglück kommt selten allein – die Made im Speck lebt in Pralinen

Wieder am Platz angekommen, gehen wir im Campingplatz Market einkaufen. Mir ist total nach Schokolade, daher kaufe ich im Market sündhaft teure Pralinen (handmade) für 5,80 Euro. Voller Freude verhaften wir jeder eine und nehmen uns vor jeden Tag nur eine Praline zu essen, um diese edle, typisch sardische Leckerei gebührend zu würdigen. Doch als Toddy sich kurz für kleine Geschäfte verabschiedet, kann ich nicht widerstehen und stopfe mir heimlich noch eine Praline in den Mund. Da man auf einem Bein bekanntlich nicht stehen kann, beiße ich schneller als ich drüber nachdenken kann schon in die nächste. Plötzlich fällt meine Blick auf das Objekt meiner Begierde und ich erschaudere. Aus der Praline krabbelt eine kleine Made IIIIHHHHHGITTTTTT !!! Später bringt Toddy die Madenpralinen zurück zum Market. Den Rest des Tages ist mir übel.

Nach drei Tagen jucken meine Füße und wir beschließen weiter zu fahren. Schließlich wollen wir die Insel erkunden. Ich habe uns eine vielversprechende Wandertour rausgesucht.

Santa Teresa – eine Stadt die man (mit Womo) meiden sollte

Ziel ist Capo Testa im Nord Westen, denn von dort aus startet eine Wandertour zum Valle della Luna. Bei der Abfahrt, muckt unsere Kupplung rum und Toddy hat schwer Mühe die Gänge rein zubekommen. Später löst sich das Problem zum Glück von alleine. Dummerweise sind wir aus versehen in die Stadt Santa Teresa hineingefahren, was ich nicht empfehlen kann. Hier sind nämlich Womos verboten. Und ehe man merkt, dass die Stadt viel zu eng gebaut wurde und ein Verkehrschaos herrscht wird man bereits von Politessen ausgepfiffen und ausgezählt. „NO WOMOS!“ Erstmal raus finden, bei dem Gewühl hier. Das stresst, deshalb sollte man sich das wirklich ersparen.

Das Valle della Luna zu den Buchten von Capo Testa

Die Wanderung in das Tal der Hippies ist ein Träumchen und landschaftlich einmalig schön.

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Auf dem Weg zum Valle della Luna

An einer kleinen Wasserquelle treffen wir auf einen jungen, deutschen „Hippie“, der uns anspricht: „ Ihr hab zwei Hunde?! Wäre gut wenn ihr die erst mal an der Leine lasst, denn da unten gibt es auch so 10 Hunde!“ Ich: „Hmm? Wilde Hunde oder was?“ Er: „Nein die der Bewohner?“ Ich (typisch deutsch): „Und die laufen da einfach frei rum?“ Er: (guckt leicht irritiert) „Ja, die laufen frei rum. Es dürfte eigentlich nix passieren, wäre nur gut wenn ihr eure Hunde erst mal bei euch an der Leine lasst.“ „Äh, ok.“ Schon klar. Ich hatte auch gar nicht vor unsere Hunde direkt auf Dorfbewohner loszuschicken.Ich wußte ja nicht einmal, das es hier Dorfbewohner gibt.

Sie sind wieder da

Jetzt bin ich aber echt neugierig geworden. Ich muss gestehen, ich habe nicht damit gerechnet, in diesem Tal wirklich Menschen anzutreffen. Denn das einstige Hippiedorf wurde eigentlich 1984 geschlossen und verboten.

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Hippie Höhle im Valle della Luna

Umso erstaunter bin ich, als ich die ersten Höhlen und Hippies entdeckte. Und natürlich auch die ersten Hunde, die sich ähnlich wie wild lebende Hunde, zwar neugierig, aber im sicheren Abstand zu uns aufhalten.

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Neugierig aber höflich zurückhaltend begegnen uns die Dorfhunde

Am Marterpfahl schiessen wir ein paar Fotos und legen eine kleine „Spende“ für die Dorfbewohner in eine Box.

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Das Zentrum des „Dorfes“ – Der Marterpfahl

Das Tal ist wunderschön, auch wenn ich ab und an das Gefühl habe Privatbesitz zu betreten.

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Abentuerliche Behausungen fügen sich in das Landschaftsbild ein

Immer wieder treffen wir hier und da auf „Bewohner“ oder ihre Behausungen.

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Buchten laden zum baden ein

In der nächsten Bucht darf Jack baden und als wir weit genug vom „Dorfkern“ entfernt sind, lassen wir die Hunde guten Gewissens frei laufen.

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Bizarre Felzformationen runden die Wanderung ab

Es folgen einige klettrige Passagen und das ist ohne Hund an der Leine, definitiv einfacher.

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Es gibt viel zu entdecken

Die Hitze ist inzwischen ziemlich mächtig und wir schwitzen ordentlich. Zurück am Parkplatz gönnen wir uns erst mal einen völlig überteuerten Salat und ein kaltes Getränk in einer Strandbar.

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Ausblick auf die Bucht von Capo Testa

Posada

Jetzt ist es Zeit ein neues Plätzchen aufzusuchen, also cruisen wir Richtung Posada an die Ostküste, in der Hoffnung, dort auf Toddy´s Cousine „Jutta“ und ihrem Mann „Uwe“ zu treffen. Voller Freude entdecken wir einen offiziellen Hundestrand und etwas weiter hinter den Parkplätzen einen tollen „freien“ Stellplatz inmitten von Pinienwäldern direkt am Meer.

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Hundestrand bei Posada

Nach nem kurzem Bad und ner Siesta am Strand hörten wir plötzlich einen Trecker, der sich als Jutta´s und Uwe´s Womo raus stellte. Toll, so ein Zufall. Denn sie haben dieses schöne Plätzchen ebenso zufällig entdeckt, wie wir.

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Freiheit pur

Das Wetter spinnt

Wolken ziehen auf und ein Unwetter brauht sich zusamman. Wir stellen uns nebeneinander und spannen ein Sonnensegel über unser Womo´s, denn der Mistral hat sich angekündigt und die Markiese hätte es wohl weggerissen. Ich habe für uns alle sardische Nudeln mit Zuccini, Tomaten, Knoblauch und Pesto gekocht und wir haben Wein und Bier getrunken. So haben wir einen wunderschönen netten Abend mitten in Afrika (es sieht hier aus wie in Afrika) verbracht und dem Schietwetter getrotzt. Nachts hat der Mistral dann noch mal alles gegeben. Ich mag diesen Ort, die erdfarbenen Töne, das matte grün der Bäume und die Bäume an sich, die mich ebenfalls an mein Afrika erinnern.

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Campen in African Style

hier geht´s weiter mit Teil II <klick>

Übernachtungen:

Camping Villaggio Baia Saraceno bei Palau. (Hunde kostenlos) *Plätze am Meer, Hundestrand, Spaziermöglichkeiten, hundefreundliches Restaurant am Platz, Bungalows, spannendes Schnorchelgebiet.

Koordinaten: N41° 10´46“ E 9°23´35“

Orvile am Spiaggia Orvile, in der Nähe von Posada. *freies Stehen am Meer hinter dem Hundestrand. Abends fuhr einmal die Polizei vorbei, hat aber nur gegrüßt und ist wieder weg. Wir haben zwei Nächte dort gestanden.

Koordinaten: N 40°39´09.5″ E 9° 44´38.2″

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Luftbildaufnahme von unserem Traumplatz

Wandern:

Valle della Luna zu den Buchten von Capo Testa (Rother Tour Nr.5). * Eine leichte Tour in zauberhafter Granitlandschaft, echte Aussteiger im Hippiedorf und tolle Bade- und Schnorchelmöglichkeiten. Laufzeit: Ca. 3 Std Länge: Ca. 6 km Verlängerung möglich. Freilauf und baden für Hunde gut möglich.

Literatur:

Rother Wanderführer – Sardinien, die schönsten Küsten und Bergwanderungen

Michael Müller Verlag – Sardinien

WOMO Reihe Band 7- Mit dem Wohnmobil nach Sardinien 

Sonstiges:

Alle wichtigen Eckpunkte habe ich auf meiner Tourenkarte zusammengefasst. Wir hatten mit unseren Hunden nirgendwo ein Problem, haben uns aber immer rücksichtsvoll verhalten und die „Halterknigge“ Regeln eingehalten.

 

 

 

14 Gedanken zu „Mit Womo und Hunden auf Sardinien

  1. Petra Gertzen

    Hallo, ein sehr schöner Reisebericht. Gut geschrieben. Macht richtig Lust auf Urlaub auf Sardinien. Wie sieht es denn dort mit Stellplätzen für Wohnmobile aus. Haben auch Hunde und würden gerne das Land kennen lernen.
    Liebe Grüße

    Antworten
    1. travel-dogs.de Beitragsautor

      Liebe Petra, abgesehen von den im Blog beschriebenen Plätzen, findest du auch auf der Seite http://www.campersardo.de viele Stellplätze für Womo’s. Im 2. Teil (erscheint demnächst), stelle ich auch einige schöne Stellplätze vor 😁. Viel Spaß beim planen und für eure Reise. Lieben Gruß Inga

      Antworten
  2. Sigrid

    Ein toller Bericht,

    ich würde auch gerne mal nach Sardinien, habe aber etwas Angst wegen dem Hund.
    Wie sieht es aus wenn er mal piseln oder Kacka muss. Ich würde so gerne da mal hin Trau mich aber nicht.
    Wenn man eine Hundekabine nimmt schläft der Hund dann mit im Zimmer. Sollte man am besten Abends mit der Fähre fahren dann schläft der Hund die ganze Nacht .

    Würde mich auf eine Antwort freuen
    MfG Sigrid

    Antworten
    1. travel-dogs.de Beitragsautor

      Hallo Sigrid,
      danke für dein Feedback. Mir war auch vor der ersten Fährfahrt etwas mulmig. Wir haben eine Nachtfähre genommen. Sind so gegen 21:00 Uhr rauf, haben uns ein Plätzchen gesucht und sind dort auch geblieben, bis wir morgens angekommen sind. Mit Kabine ist es definitv leichter. Der Hund schläft mit in der Kabine, dafür gibt es extra Tierkabinen. Diese solltest du rechtzeitig buchen, denn sie sind schnell ausgebucht. Lässt du deinen Hund vorher pieseln, sollte er die Fahrt schon durchhalten. Ich hatte für den Notfall ein Notfallset dabei (Wischtücher, Kotbeutel usw.) Das hat mich auch etwas beruhigt 😉 Vielleicht hilft dir das weiter.
      Lieben Gruß
      Inga

      Antworten
  3. Günther Hermes

    Toller Bericht.Ich bin auch mit meinem Jacky oft auf der Insel unterwegs.Letzte Tour Oktober 16.Danke für die Beschreibungen.Jacky und Günni wieder on tour Sept.2017.
    Tschüss und Gruß aus Tirol Günni

    Antworten
    1. Christine

      Hallo Günni,

      wir sind auch aus Tirol und möchten gerne im Aug. 2017 mit unserem Hund nach Sardinien fahren.

      Schöne Grüße aus dem Tiroler Unterland…. 😉

      Lg. Christine

      Antworten
  4. Christine

    Hallo….was für ein toller Reise-Blog über Sardinien, da hatte man richtig Spaß am Lesen!! 🙂
    Wir planen für diesem Sommer im August auch eine Rundreise nach Sardinien und möchten auch so ähnlich wie ihr mit unserem Hund in der Natur unterwegs sein.
    Welche Länderkarte könnt ihr uns empfehlen bzw. habt ihr zufällig eure Tour auf einer Karte aufgezeichnet?
    Gibt es sonst irgendwas zu beachten, vor allem mit dem Hund – wie sieht es mit Impfungen aus?

    Freue mich von euch zu hören und verbleibe inzwischen mit tierischen Grüßen
    Christine & Georg mit Hund Stenly 🙂

    Antworten
    1. travel-dogs.de Beitragsautor

      Dakeschön liebe Christine & Georg und natürlich Stenly!
      Ich hoffe, ich kann euch bei eurer Planung etwas unterstützen. Auf meinem Blog unter dem Reiter „Karte“ findet ihr eine Übersicht unserer Touren. Scrollst du dich auf Sardinien, kannst du prima unsere Tour nachverfolgen. Ich habe alle schönen Stellplätze, CP, freie Plätze und Wandertouren eingestellt. Allerdings wird Sardinien im August noch etwas anders aussehen, als im September. Da ist halt noch Hochsaison auf der Insel und es wird entsprechend schieriger, ruhigere Plätze zu finden. Aber das wisst ihr sicher. Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen, wie euch Sardinien gefallen hat. Bis dahin viel Spaß bei der Planung und der Durchführung eurer Tour.
      Lieben Gruß
      Inga

      Antworten
  5. Stephi T.

    Dürfen die Hunde frei rumlaufen? Welche Fähre war das?
    Sind vor 5 Jahren.(ohne Hund) mit der Fähre nach Sardinien und da mussten die Hunde in Boxen! 😠
    Würden gerne mit unseren beiden Hunden nach Sardinien, aber nur wenn sie nicht die ganze Fahrt über in ne Box müssen…

    Antworten
    1. travel-dogs.de Beitragsautor

      Hallo Stephi, wir sind mit „corsica ferries“ gefahren. Es gibt auch Kabinen, wo die Hunde mit rein dürfen. Ansonsten ist es mit Hund an Deck kein Problem. Natürlich muß er an de Leine bleiben, aber in eine Box mußte keiner. Die Anbieter stellen sich mittlerweile immer mehr auf Reisende mit Hund ein. Lieben Gruß Inga

      Antworten

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