DRESDEN rockt

Dresden  rockt

Dresden du geile Sau! Entschuldigt bitte meine ordinäre Aussprache, aber das war genau was ich gedacht hab, als ich zum dritten Mal Dresden besuchen durfte. Ich habe mich ein wenig in diese Stadt verguckt, die so viel mehr ist als Dynamo oder Pegida. Dresden ist cool, weltoffen, spannend, relaxt, schick, pompös und hundefreundlich. Dresden rockt einfach und verdient es, sein rechtsorientieres Image loszuwerden. Wir jedenfalls waren begeistert, von den Menschen, der Architektur, dem Lifestyle und den Möglichkeiten, die diese Stadt auch Menschen mit Hund(en) bietet.

Dresden mit Hund

Als Camper haben wir einen Stellplatz sehr zentral in der Stadt ergattert und müssen uns nach unserem Spreewald Idyll erst einmal an den Baustellenlärm von nebenan gewöhnen. Also marschieren wir direkt los in Richtung Altstadt und halten nach den Highlights Ausschau. Wir starten am Rathaus, passieren die Kreuzkirche und landen schließlich direkt vor der Semperoper, die meine Ansicht von Dresden teilt. Denn dort steht in großen Lettern: „Für ein weltoffenes Dresden“.

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Semperoper Dresden

Zwinger ist nicht gleich Zwinger

Wir gehen weiter zum Zwinger und bewundern diese Aura, die man im inneren des Zwingers spürt, sobald der große Gartenbereich betreten wird. Für die Kulturbanausen unter uns sei kurz erklärt, der Dresdner Zwinger ist kein Ort an dem man seinen Hund wegsperren kann, um dann ungestört Sightseeing zu machen oder in der Prager Straße einen Shoppingmarathon hinzulegen. Obwohl, so ne Stundentagesstätte für Hunde wäre ne coole Idee, liebe Dresdner.

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Im inneren des Zwingers

Nein, der Dresdner Zwinger, ist ein Gebäudekomplex mit Gartenanlagen und neben der Frauenkirche das bekannteste Baudenkmal Dresdens.

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Brunnen im Zwinger

Love is the message

Wir schlendern fröhlich weiter und erblicken eine Treppe auf der LIEBE steht. Allerdings kann man dies nur von unten lesen, also nicht, wenn man von oben die Treppe runterläuft. Dieses „Kunstwerk“ haben Unbekannte Anfang Juni 2016 auf der Treppe zum Brühlschen Garten hinterlassen. Eine tolle Botschaft, wie ich finde.

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Love is everywhere

Die Altstadt voller Geschichte und pompöser Bauten

Wohin man auch schaut, trifft man auf beeindruckende Paläste, Kunst, Brunnen und Gebäude, welche schon bald unsere eher dörflich ausgerichtete Routine ein wenig überfordert. Deshalb schwenken wir noch kurz zur Frauenkirche rüber, um auch dieses Highlight Dresdens von unserer To-Do-Liste streichen zu können. Da ich die Frauenkirche bereits kenne, darf Toddy mal reingucken und ich warte artig mit den Hunden draußen. So beeindruckt ich auch von der Architektur, der Geschichte und der Kunst bin, weitere Ausführungen hierzu erspare ich euch und mir, denn für den Interessierten gibt es die in jedem Reiseführer nachzulesen, was ich unbedingt empfehle. Ein Städtetripp mit Hund(en), sollte ja auch immer hundetauglich sein und da komme ich nun wieder ins Spiel. Für unseren Spanier Jack ist es in der Stadt immer noch sehr aufregend und weil er den Kulturparcour so prima gemeistert hat und wir uns alle irgendwie eine Pause verdient haben, geht es erstmal zum relaxen in den Park.

Relaxen im Park

Hinter unserem Stellplatz befindet sich der Blüherpark. Wir schnappen uns Decke, Hängematte, Kindl und Buch (ich bin und bleibe ein Buchfreund) und hauen uns auf die Wiese, bzw. in die neue lebensnotwendige Outdoorhängematte, die mein Göttergatte jetzt immer dabei hat, für das kleine Nickerchen zwischendurch.

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Abschalten in Hängemazedonien

Lesen, schlafen dösen….herrlich. Der Park verhilft uns zum abschalten, runter kommen und Eindrücke verarbeiten.

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Pause im Blüherpark

Der große Garten

Abends freue ich mich auf ein Treffen mit meiner Freundin Katja. Wir haben uns im großen Garten zum Laufen verabredet. Ohne zu ahnen, was uns im schönsten und größten Park, den ich je gesehen habe erwartet, marschieren wir los zu unserem Treffpunkt am Carola Schlösschen. Der große Garten von Dresden ist mit 147 Hektar größer als der Central Park in New York und unbedingt ein „must see“.  Natürlich sind Hunde (angeleint) erlaubt. Überall sieht man sportliche, meditierende und/oder chillende Menschen.

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Sportlich im großen Garten

Ein wunderschöner Palais und viel Platz, um etwas zu joggen. Mit Jack und Katja laufe ich also durch diesen Traum von Park und trainiere nebenbei noch etwas für den Tough Hunter, Danach gönnen wir uns im Carola Schlösschen ein Wasser und plaudern über Gott und die Welt. Hach, das Leben ist schön, herrlich!!

Essen

Später am Abends waren wir in der Kreuzstraße beim Italiener „La Osteria“ essen und Toddy hat dort die zweitbeste Pizza seines Lebens genossen, wie er mehrfach betonte. Der Pizzabäcker kommt direkt aus Neapel und jeder der italienische Küche liebt, weiß jetzt hoffentlich was das bedeutet. Also, nichts wie hin da, wenn ihr in Dresden seid. Zudem war die Bedienung super hundefreundlich (hat selber drei Hunde) und so war klar, dass unsere Fellmüffel noch vor uns, ihr Trinken bekamen.

Leinen los am Elbufer

Auf unserer Rückreise vom Elbsandsteingebirge nach Hause, hat es uns dann noch einmal nach Dresden verschlagen. Diesmal haben wir einen Stellplatz auf der anderen Elbseite ausgetestet, der ebenfalls sehr zentral gelegen und zudem auch einen grandiosen Ausblick auf Dresdens Skyline verspricht, wäre da nicht der Baumbewuchs, der uns die Aussicht vermieste. Man kann halt nicht alles haben….

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Viel Platz zum Toben auf den Elbwiesen

Wir haben uns noch die Neustadt vorgenommen und erkundet und natürlich die Elbwiesen direkt vor unserer „Tür“. Hier können die Hunde mitten in der Stadt herrlich spielen und toben, während der Mensch auf Dresden schaut. Die Elbwiesen ziehen sich, mit Ausnahme der Brühlschen Terrasse und des davor gelegenen Terrassenufers sowie der Neuen Terrasse am Landtag, quer durch die Stadt. Das ergibt eine Gesamtlänge der Elbwiesen von etwa 30 Kilometern auf beiden Flussseiten. Genügend Platz zum Toben, relaxen, Hund sein.

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Toben mit Aussicht

In den Sommermonaten finden auf den Elbwiesen am Königsufer, zahlreiche Events, wie Filmnächte, Konzerte usw. statt. Als wir dort waren, wurden EM Spiele übertragen.

Die Neustadt – hier tobt das Leben

Die Neustadt steckt voller Leben und erinnert, mit seinen vielen Szenecafés, kleinen Kneipen und Läden, etwas an das Schanzenviertel oder das alternative Altona in Hamburg. Abends ist hier ordentlich was los auf der Straße, in den Kneipen, den angesagtesten Clubs, Kinos, Cafés…. und noch viel mehr.

Fazit:

Wer Dresden mit Hund besucht und sich an den Halter Knigge hält, der kann Kultur, City und Natur prima miteinander verbinden. Die Stadt ist spannend, aufregend und bietet sooo viel Abwechslung. Wir haben längst noch nicht alles gesehen und kommen bestimmt wieder.

Tipp:

Info´s zu tollen Spazier- und Auslaufmöglichkeiten für dich und deinen Hund, findest Du auch hier (klick).

Essen:

Carola Schlösschen im großen Garten oder die beste Pizza der Stadt beim Italiener La Osteria in der Kreuzstraße 1, 01067 Dresden.

Stellplätze:

Wohnmobilstellplatz am Blüherpark – sehr zentral gelegen. Nähe zur Altstadt. Blüherpark, großer Garten.  Duschen und Frühstück im Hostel City-Herberge möglich.

Sachsenplatz Dresden – ebenfalls zentral gelegen am Käthe-Kollwitz-Ufer. Altstadt, Neustadt und Elbufer direkt vor der Nase.

Übernachtungen:

Hotels in denen Hunde erlaubt sind findest du hier (klick).

Ferienwohnungen zum Beispiel hier (klick).

 

 

Ein Gedanke zu „DRESDEN rockt

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